Speed Academy - Letzte Bewertungsrunde |
| Monday, 22 November 2004 | |
|
Mario Josten - Die Überraschung im Zieleinlauf
Zu Saisonende ist ihm die Überraschung geglückt – dem gerade mal 17-jährigen Mario Josten. Mit sicherem Auftreten und sorgfältiger Arbeit im Reifentest holte sich der Formel-Pilot im fünften und letzten Wertungszeitraum der Speed Academy 2004 Platz drei und seinen ersten Preisgeld-Scheck der Deutschen Post Speed Academy: Er darf sich über 10.000,- Euro freuen. „Die Entscheidung, wer Platz zwei belegen sollte – Mario Josten oder Maxi Götz – war sehr, sehr schwierig“, schob die Jury in ihrer November-Sitzung der Bekanntgabe des Drittplatzierten voraus. Immerhin sei Josten erst 17 Jahre alt, habe keinen Führerschein und bewege außer seinem Formel-BMW-Rennwagen keine anderen Autos. Für diese bescheidenen Vorkenntnisse habe er den Speed-Academy-Reifentest sehr engagiert und mit fundiertem Fachwissen bewältigt. Dennoch fiel das Urteil in der fünften und abschließenden Wertungsrunde um Haaresbreite zu Ungunsten Jostens aus – nicht aber ohne großes Lob der Juroren Christian Menzel und Timo Glock: „Er hat recht gute Aussagen über die Balance des Autos und die Qualität der Reifen machen können. Und nach einer kleinen Hilfestellung durch den Pirelli-Repräsentanten hat er seine Testergebnisse, versehen mit sehr vielen Fachbegriffen aus der Reifen- und Fahrwerkstechnik, verhältnismäßig klar und überzeugend dargebracht.“ Die Jury bescheinigte Josten zudem eine sehr engagierte und fleißige Zusammenarbeit mit der Speed Academy. „Er fragt immer wieder um Rat und Hilfestellung, insbesondere für das Jahr 2005“, berichtete die Jury. „Dabei holt er sich vor allem möglichst viele Informationen zu einem möglichen Kategoriewechsel für die kommende Saison, er interessiert sich außerdem sehr für das Selbstmarketing. Wir rechnen es ihm besonders hoch an, dass er sich dabei nicht von Personen aus seinem Umfeld vertreten lässt, sondern dass er als erst 17-Jähriger fast alle Belange selbst in die Hand nimmt.“ „Mario Josten hat seine Chance, außerhalb des Rennautos zu punkten, ganz gut genutzt. Nun gilt es, die eher durchwachsene Saison in der Formel BMW ADAC möglichst schnell vergessen zu machen und in der Saison 2005 auch sportlich die Aufwärtsentwicklung zu bestätigen“, meinte die Jury in ihrem Fazit. |
| < zurück | weiter > |
|---|
