Schwerer Unfall stoppt Josten |
Hückelhoven (10. Oktober 2006). Der sechste Meisterschaftslauf der „Belcar“-Serie stand für Mario Josten unter einem schlechten Stern. In Runde 24 wurde der 19 Jahre alte Hückelhovener in einen dramatischen Unfall verwickelt. Mit rund 200 km/h schlug der Pilot vom Aachener GS Motorsport Team in die Leitplanke ein. Glück im Unglück: Josten kam mit einer Gehirnerschütterung und Prellungen davon.![]() HANS (Head and Neck Support) besteht aus einem Schulterkorsett aus Karbon, das mit den Sicherheitsgurten und dem Helm verbunden wird. HANS soll im Falle eines Unfalls die Überdehnung der Wirbelsäule verhindern. Außerdem wirkt es dagegen, dass der Kopf des Fahrers bei einem Crash gegen das Lenkrad prallt. Seit diesem Jahr sind alle Piloten der belgischen Motorsportserie verpflichtet, das Sicherungssystem zu tragen. Penders, der ebenso wie Josten in die Reifenstapel einschlug, brach sich trotz aller Schutzmaßnahmen bei dem Unfall das Schlüsselbein. Frappierend ist die Ähnlichkeit des Josten-Unfalls mit einem Horrorcrash 2001 in der Formel 1. Damals kam Prost-Pilot Luciano Burti nach einem gescheiteren Überholversuch an Eddie Irvine kurz vor der Blanchimont-Kurve von der Strecke ab und rutschte mit rund 250 km/h in die Reifenstapel. Der Brasilianer war seinem irischen Rivalen ins Heck gefahren und hatte dabei den Frontflügel verloren. Dadurch fehlte Burti auf der Vorderachse der Anpressdruck und so raste er fast ohne Lenk- und Bremswirkung auf die Reifenstapel zu. Wie durch ein Wunder kamen beide Fahrer nach dem heftigen Einschlag bis auf Prellungen unverletzt davon. Foto und Text sind zur honorarfreien Verwendung. Bei weiteren Fotowünschen: Pressekontakt: Dr. Anne Schildmacher, Tel: +49-5032-800308, Mobil: +49-170-3436286, Mehr Infos zu Mario Josten unter www.mario-josten.com |
| < zurück | weiter > |
|---|

