Herzschlagfinale für Josten: Alles ist möglich |
| Tuesday, 18 October 2005 | |
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Belcar: Vorschau Belcar Masters, Zolder /Belgien, 22.-23. Oktober 2005 Hückelhoven/Zolder. Mit Herzklopfen fährt der Hückelhovener Mario Josten am kommenden Wochenende (22.-23.10.) zum Finale der Belgischen Tourenwagenmeisterschaft Belcar. Für den 18 Jahre alten Rennfahrer geht es beim Rennen im belgischen Zolder um die Meisterschaftskrone. In seiner Wertungsklasse bis 3,2 Liter liegt Josten mit 99 Punkten auf Platz eins, dicht gefolgt von der Fahrerpaarung Dehoen/Essers (91 Punkte) und Broodcooren/De Coster (91 Punkte). Weil 20 Zähler für einen Sieg vergeben werden, sind acht Punkte Vorsprung nicht viel. „Da hilft nur Daumen drücken“, erklärt Josten, „denn wir müssen auf der Strecke gut sein und am Auto darf auch nicht die kleinste Schraube kaputt gehen.“ Mit der fahrerischen Leistung klappte es in den vergangenen sechs Rennen: Vier Siege stehen auf dem Konto von Josten. Kopfzerbrechen bereitete jedoch gelegentlich die Perfomance des 400 PS starken BMW M3. Im fünften Lauf in Spa landete Teamkollege Olivier Muytjens wegen eines defekten Bolzens an der Vorderradaufhängung in der Leitplanke, beim Sechs-Stunden-Rennen in Spa riss ein Gaszug. Josten zieht nach seinem ersten Jahr als Tourenwagenpilot bereits vor dem Finale eine positive Bilanz: „Wenn ich Meister werden würde, wäre das natürlich die Krönung. Zusammenfassend kann ich jedoch sagen, ich habe unglaublich viel gelernt.“ Der junge Pilot vom Aachener Team GS Motorsport profitierte von der Erfahrung seines Teamchefs Georg Severich. Den schwierigen Einsatz als Rookie beim 24-Stunden-Rennen in Spa krönte der Nordrhein-Westfale mit einem Sieg. Nur die Nerven seiner Familie strapazierte Josten in diesem Jahr mehr als früher. „Zwei Stunden, sechs Stunden, 24 Stunden – bei Marios langen Einsätzen in der Belcar fiebern wir als Eltern jede Sekunde mit. Nach Zolder freuen wir uns auf die Winterpause“, sagt Vater Richard Josten mit einem Schmunzeln. |
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