Frust zum Schluss |
| Sunday, 03 October 2004 | |
![]() Das Wochenende hatte zunächst vielversprechend für den 17-jährigen Nordrhein-Westfalen begonnen. Die Strecke in Hockenheim war vom Regen noch komplett nass und Josten lag auf Platz vier. "Dann haben wir die Einstellung der Stabilisatoren hinten verändert. Dadurch war das Auto sehr angenehm zu fahren", erklärte Josten. Doch dann begann die Piste abzutrocknen. "Das hatte ich bei der nächsten Set-up-Veränderung nicht eingeplant. Ich habe vergessen, den Stabi wieder umzustellen", gestand er. Dadurch wurde er bis auf Platz 14 durchgereicht. "Trotzdem war ich zuversichtlich für das Zeittraining", sagte Josten. Sein HBR-Team stellte den Formel-BMW-Renner noch mal auf die Messplatte und veränderte einige Kleinigkeiten. Das Qualifying begann unter den gleichen äußeren Bedingungen, unter denen das freie Training tags zuvor geendet hatte: nasse, aber leicht abtrocknende Fahrbahn. Mario Josten erwischte einen sehr guten Start in den 19. Saisonlauf. Das frühe Aufstehen am Sonntagmorgen lohnte sich für Mario Josten nicht. "Mein Rennen war schnell vorbei. Ich erwischte einen guten Start. Doch dann ist mir in der Spitzkehre jemand vorne über das Auto gefahren." Die Spur war krumm, auch die Radaufhängung hatte einen Schlag abbekommen. "Beim Geradeausfahren hatte mein Lenkrad einen Einschlag von 180 Grad", sagte der HBR-Pilot. Zudem fuhr ihm wenige Meter weiter in der Mercedes-Arena noch ein Konkurrent hinten rein und schlitzte den Reifen auf. Josten schlich zur Box zurück, stellte dort seinen Formel-Flitzer ab und beendete die Formel BMW ADAC Meisterschaft 2004 als Zuschauer. In der Endtabelle belegt Mario Josten nach 20 Rennen den neunten Platz mit 52 Punkten. |
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